Messeticker - So war die IFAT 2016

Artemis Stand auf der IFAT 2016
Artemis Stand auf der IFAT 2016

Exponate in zwei Hallen
Die IFAT in München, die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, findet im Zwei-Jahres-Turnus statt. Seit 2002 ist die Jäger-Unternehmensgruppe regelmäßig dabei. In diesem Jahr war die Präsentation breiter angelegt, denn Artemis und Jäger Umwelt-Technik stellten sich jeweils mit eigenen Ständen in verschiedenen Hallen vor. Für Artemis ein Weg zurück in die „Pumpenhalle“ A6, der sich als erfolgreich herausstellte. „In dieser Halle sind unsere Produkte Zuhause, mitten im Branchengeschehen,  im Fokus von Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern“, sagt Claudia R., Assistentin der Geschäftsführung bei Artemis. 

Der 40 Quadratmeter große, offen und einladend gestaltete Artemis-Stand in bester Lage wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. „Nicht nur Neukunden fanden den Weg zu uns, sondern es war, wie bei jeder IFAT, auch wieder ein schönes, ja geradezu familiäres Wiedersehen mit unseren Bestandskunden“, so Claudia R., die sich vor allem bei ihrem eingespielten Messe-Team bedanken möchte: „Wir haben wieder hervorragend zusammengearbeitet!“ Den meisten Zuspruch der Messe-Besucher fand übrigens der kleinste Jäger-Mitarbeiter, den Claudia R. vor einigen Jahren an Bord geholt hat. Die Jäger-Ente ist mittlerweile Kult. Diesmal hatte sie sich stilecht als „Beppo Brezel“ im Bayernlook verkleidet und gehörte sowohl bei Artemis als auch bei JUT zu den eindeutig gefragtesten Präsenten. 

Mitarbeiter der Jäger Umwelt-Technik auf der IFAT 2016
Mitarbeiter der Jäger Umwelt-Technik auf der IFAT 2016
Umwelttechnik sauber präsentiert
Auch für Jäger Umwelt-Technik ist die Premiere auf dem eigenen Stand in Halle A3 bestens gelaufen, berichtet Vertriebsassistentin Jessica G.. Das ansprechende Design des neuen JUT-Standes gefiel, die Exponate, vor allem das neue MBR-Modul, wurden mit großem Interesse wahrgenommen. Dabei handelt es sich um einen Membranbioreaktor, den JUT gemeinsam mit der Firma WTA entwickelt hat und der auf der IFAT 2016 erstmals vorgestellt wurde. Die Bilanz der IFAT 2016 kann sich sehen lassen, sagt Jessica G.: „Wir hatten Fachbesucher aus Deutschland und mehr als zwanzig anderen Ländern auf dem Stand. Dabei konnten wir in den Gesprächen feststellen, dass der Bekanntheitsgrad des IFAS-Verfahrens sich im Gegensatz zur IFAT 2014 deutlich erhöht hat, so dass diesmal von den Gesprächspartnern nicht nur allgemeine, sondern auch spezifische Fragestellungen angesprochen wurden und weitere Kontakte gut vorstellbar sind.“ 
 
Blickfang Imagefilm 
Viel Lob erhielt der neue JUT- Imagefilm, der rechtzeitig zur Messe fertig gestellt worden war. Er lief - mit englischen Untertiteln - am Stand und steigerte merklich die Aufmerksamkeit.  JUT hatte sich für den Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis 2016 beworben und wurde von der Jury in den Kreis der fünf besten Bewerber gewählt. Die Auszeichnung dafür enthielt als Sachpreis die Erstellung eines professionell gedrehten Imagefilms. Der kam gerade recht, als perfektes i-Tüpfelchen des Messeauftritts in München. 

Exkursion mit Gästen

„Wer Kläranlagen ausrüsten will, muss dahin gehen, wo Kläranlagen gebaut werden, also nach Asien, Arabien und Südamerika“, sagt Dr. Jäger in dem Imagefilm. Bei der IFAT lief es einmal andersherum. JUT lud am dritten Messetag Kunden und potenzielle Kunden aus aller Welt zu einer Exkursion mit Live-Vorführung ein. In der nahegelegenen Kläranlage Geiselbullach, wurden den Gästen die JUT-Ausstellungsobjekte IMS, ein MBR-System mit besonderen Flachmembranen, und die Cleartec-Module, sowohl als Einzelaggregat als auch im aktiven Zusammenwirken, in der Praxis vorgeführt. Überzeugend war die Begutachtung eines Testmoduls, das extra für Vorführungszwecke installiert worden war und vor den Besuchern gehoben wurde. Letzte Station des Rundganges war die IMS-Pilotanlage sowie ein in Originalgröße aufgestelltes IMS-Membransystem. Die überzeugende Demonstration der Effizienz und der flexiblen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Systeme stieß bei den anwesenden Fachleuten auf großes Interesse.